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Veranstaltungskalender der Bergischen Universität Wuppertal

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Wissenschaftliche Begleituntersuchung des Feldversuchs mit Lang-LKW

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Kategorie: Vortrag
Termin Kategorie Veranstaltung Ort
Do06Jul
16:00 Uhr -
18:00 Uhr
Kategorie: Vortrag

Wissenschaftliche Begleituntersuchung des Feldversuchs mit Lang-LKW

Dr.-Ing. Marko Irzik

Campus Haspel, Eugen-Langen-Saal HD 35, Pauluskirchstraße 7, Wuppertal

Wissenschaftliche Begleituntersuchung des Feldversuchs mit Lang-LKW

Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V., Bezirksvereinigung Berg und Mark

Die Bundesregierung hatte unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit Wirkung vom 1. Januar 2012 einen Feldversuch mit Lang-Lkw gestartet. Lang-Lkw sind Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen,

 

  • die mit bis zu 25,25 m zwar länger als nach den geltenden Regelungen ausgeführt sein dürfen,
  • im Vergleich zu herkömmlichen Lkw um bis zu 6,50 m länger sind,
  • aber kein höheres Gesamtgewicht als die auch heute schon geltenden 40 t beziehungsweise 44 t im Vor- und Nachlauf zum Kombinierten Verkehr haben.

Die Vorgaben für den Feldversuch sind in der Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge (LKWÜberlStVAusnV) geregelt.

Der über fünf Jahre bis zum 31.12.2016 andauernde Feldversuch wird durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet. Dabei werden die Chancen und Risiken des Einsatzes der Lang-Lkw untersucht. Es gilt herauszuarbeiten, welche Auswirkungen der Einsatz von Lang-Lkw im Vergleich zur Situation ohne Lang-Lkw auf die bei der Konzeption der wissenschaftlichen Begleitung, aber auch im Verlauf des Feldversuchs identifizierten Fragestellungen hat.

Die wissenschaftliche Begleitung ist in mehrere Untersuchungsphasen gegliedert. Bereits zur Halbzeit des Feldversuchs konnten in einem Zwischenbericht zu zahlreichen Fragestellungen belastbare und somit aussagekräftige Erkenntnisse zu einer Vielzahl an Fragestellungen vorgelegt werden. Die gesamten Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchung werden durch die BASt in einem abschließenden Bericht zum Ende des Feldversuchs zusammengefasst.